GESUNDHEIT

GKV oder PKV – Krankenversicherung für Mediziner

Soll ich mich privat versichern? Oder doch lieber in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleiben? Keine einfache Entscheidung, besonders für Ärzte. Sie stehen genauso vor der Frage, ob sich der Wechsel von der GKV in die private Krankenversicherung lohnt und welcher Tarif besser zu ihrer Lebenssituation passt. Während selbstständige Ärzte jederzeit in die PKV wechseln können, weil sie nicht der Versicherungspflichtgrenze unterliegen, ist der Wechsel aus der gesetzlichen Krankenkasse auch für angestellte Ärzte unter bestimmten Bedingungen möglich. Beim Vergleich der ärztlichen Leistungen hat die private Krankenversicherung (PKV) die Nase vorn. Doch wer sich einen individuellen Versicherungsschutz zu bestmöglichen Konditionen sichern will, sollte sich möglichst früh für eine private Krankenversicherung entscheiden.

Arzt als Patient

Gesundheit und Krankheit – damit beschäftigen sich Ärzte tagein, tagaus. Sie behandeln nicht nur andere Menschen, sondern im Krankheitsfall oft auch sich selbst. Sie gehen also viel seltener zum Arzt und verzichten zudem auf medizinische Leistungen, die mehr Kosten als Nutzen bringen. Dieses restriktive Verhalten berücksichtigt die private Krankenversicherung anders als die Gesetzliche und bietet privat versicherten Ärzten Beratungen und Behandlungen zu besonders günstigen Konditionen an. Wer Spielraum für individuelle Bedürfnisse wünscht, ist in der PKV besser aufgehoben, denn diese überzeugt durch mehr Flexibilität. Wenn sich durch Heirat oder Niederlassung die Lebenssituation ändert, kann der Vertrag einfach angepasst werden. Im Vergleich zu den gesetzlichen Krankenkassen ermöglicht die PKV optimalen Schutz mit besseren Leistungen und mehr Freiheit.

Grundsätzlich ist der angestellte Mediziner in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Es sei denn, sein Jahresbruttoeinkommen überschreitet die sog. Jahresarbeitsentgeltgrenze. Voraussetzung: Sein Einkommen lag in 2020 über 62.550 Euro und liegt in 2021 über 64.350 Euro im Jahr (bzw. 5.362,50 Euro monatlich). Da das Einstiegsgehalt in der Regel unter der Einkommensgrenze liegt, sind Mediziner zum Berufsstart in der GKV versichert.

Schnell sein lohnt sich: Schon früher mehr Sicherheit

Für den Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung in die PKV gilt: je früher, desto besser und vor allem günstiger. Denn für die Aufnahme in die private Krankenversicherung muss eine Gesundheitsprüfung durchgeführt werden. Hierzu fragt die private Krankenversicherung den Gesundheitszustand sowie vergangene Behandlungen und Krankheiten der letzten Jahre ab. Der PKV-Beitrag richtet sich nach dem Gesundheitszustand sowie dem Eintrittsalter und den versicherten Leistungen.

Medizinstudenten sind grundsätzlich in der GKV, können sich jedoch mit der Aufnahme ihres Studiums bei einem PKV-Anbieter versichern. Da Studenten der Medizin und auch junge Ärzte noch nicht über das entsprechende Einkommen verfügen, gibt es den Optionstarif VIAmed. Der Vorteil: Menschen bis zum 34. Lebensjahr können für nur fünf Euro im Monat ihren aktuellen Gesundheitszustand „einfrieren“ und sich so den späteren Einstieg in die PKV sichern. Beim Wechsel in die Vollversicherung findet dann bei freier Wahl des Tarifs keine erneute Gesundheitsprüfung statt; es gilt der Gesundheitszustand bei Abschluss des Optionstarifs.

Sie möchten mehr über die private Krankenversicherung und Tarife erfahren? Egal, ob Sie sich informieren oder aus einer gesetzlichen Krankenkasse wechseln möchten, unsere Experten erstellen Ihnen gerne ein Angebot. Darüber hinaus bieten sie Ihnen eine umfangreiche Beratung und erläutern gerne, wie alles funktioniert und welche Leistungen Sie erwarten.

Preis und Leistung – Welche ist die richtige Krankenversicherung

Gesetzlich oder privat? Anders als bei den gesetzlichen Krankenversicherungen können sich Ärzte in der PKV darauf verlassen, dass die vertraglich vereinbarten Leistungen uneingeschränkt gelten. Gegen die Beitragsanpassungen hingegen sind weder private noch gesetzliche Krankenversicherungen immun. Viele Faktoren – unter anderem die steigende Lebenserwartung, der medizinische Fortschritt, aber auch die Situation auf den Kapitalmärkten – können dazu führen, dass die Beitragssätze der privaten Krankenversicherung steigen. Wer privat versichert ist, kann allerdings selbst einiges tun, um die Beiträge im individuell passenden Rahmen zu halten. Denn die Leistungen hängen stark vom gewählten Tarif ab.

Ein weiterer Vorteil: Die private Krankenversicherung ist gegenüber der GKV oftmals leistungsstärker und bietet i.d.R. auch günstigere Tarife an. Da sich die Beiträge der GKV nach der Einkommenshöhe richten und Ärzte in der Regel über ein hohes Einkommen verfügen, ist der Beitrag in der gesetzlichen Versicherung relativ hoch. Dadurch sind die PKV-Tarife für Ärzte meist günstiger als in der GKV.

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